Über mich

Die Freikörperkultur ist eher eine Lebenseinstellung als ein Hobby. Natürlich kann man FKK wie ein Hobby praktizieren. Als Saunagänger kommt man zwangsläufig mit Nacktheit in Kontakt. Aber Saunagänger sind noch lange keine FKK-ler – umgekehrt genauso wenig. Da sich der Eindruck eines nackten Menschen auf den Körper reduziert, fallen Vorurteile oder Einstufungen über die Kleidung völlig weg – man lernt Menschen kennen, die man „angezogen“ vielleicht nie ansprechen würde. Im übrigen gibt es keine unerotischere Umgebung als ein FKK-Gelände. Zugegeben, es ist nicht leicht, den Einstieg zu finden, vor allem, wenn man durch die Erziehung oder vorgelebtes Verhalten im Elternhaus ein eher verkrampftes Verhältns zum eigenen Körper hat. Vielleicht kann man FKK-ler aus dem Bekanntenkreis um Unterstützung bitten. Wer allerdings diese erste, schwierigste Hürde genommen hat, den lässt es nicht wieder los.

Durch regelmässige Saunabesuche gewöhnt man sich daran, ohne Badehose, bzw. Badeanzug zu schwimmen. Darüber hinaus entfällt das lästige Wechseln der nassen Badebekleidung nach dem Schwimmen. Insofern lag der Gedanke nahe, den Sommerurlaub 2004 in einem FKK-Hotel zu verbringen, nachdem ich mit meiner damaligen Freundin im Vorjahr eine Woche „Textilurlaub“ auf Mallorca verbracht hatten. Dabei hatten wir es als sehr lästig empfunden, sich nach der Dusche eine Hose oder Handtuch überziehen zu müssen, nur weil jemand auf dem Nachbarbalkon saß. So reifte der Gedanke, im folgenden Jahr den Sommer-urlaub in einer FKK-Anlage oder -Hotel zu verbringen. Nachdem wir die Prospekte der FKK-Reiseveranstalter studiert hatten, fiel unsere Wahl auf das Hotel Vritomartis auf Kreta. Am 23. Juli 2004 ging es dann ab Köln/Bonn mit Air Berlin Richtung Kreta. Dort verbrachten wir zwei wunderschöne Wochen. Schon während des Urlaubs entschlossen wir uns für eine Wiederholung im nächsten Jahr. Dieses haben wir auch realisiert und auch 2005 wieder zwei tolle Wochen in der Anlage auf Kreta verbracht.

Im Sommer 2007 haben wir uns etwas Besonderes gegönnt und 14 Tage im FKK-Resort „Caliente Caribe“ in der Dominkanischen Republik verbracht. Es waren zwei herrliche Wochen mit traumhaften Wetter und netten Bekanntschaften und wir wurden von vorne bis hinten fast rund um die Uhr verwöhnt.

Im Sommer 2008 haben wir den FKK-Campingplatz „Valalta“ in Kroatien besucht. Da wir mit dem Auto anreisen wollten, haben wir vorab einen Bungalow gebucht. Unser Fazit: tolles Gelände, viele Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten, großes Sportangebot, schöne Restaurants auf der Anlage und in der Nähe, auch am Abend kommt keine Langeweile auf. Valalta kann man jedem FKK-Freund nur empfehlen.